Einmaliger Spielpreis, eigene Gesprächsverbindung

Als konkretes Beispiel dient „Freitag 16:59“ von Kniffio: ein kooperativer Bürofall für ein internes Firmenevent mit acht bis 24 Personen. Die Lizenz kostet 59 € einmalig pro Event. Der Endpreis ist aufgrund der Kleinunternehmerbefreiung umsatzsteuerfrei. Das Angebot richtet sich an Unternehmen mit Rechnungsadresse in Österreich.

Bei acht Personen sind das rechnerisch rund 7,38 € pro Person, bei 24 Personen rund 2,46 €. Eine zweite Veranstaltung benötigt eine weitere Lizenz. Rechnet außerdem eure Vorbereitungszeit sowie eventuell anfallende Kosten für das selbst gewählte Videowerkzeug ein. Ein Audio- oder Videoanruf ist im Spielpreis nicht enthalten.

Was dieses Budget abdeckt

Ihr bekommt den vollständigen Fall mit fünf Kapiteln, zehn Aufgaben, getrennten Rollenhinweisen, Antwortprüfung und Hilfen. Die enthaltene Offline-Ausgabe kann vorab heruntergeladen werden. Die aktuellen Bestell- und Lizenzangaben stehen beim Angebot.

Vor dem Termin: Räume und Zugänge vorbereiten

Teilt die Gruppe in Teams mit jeweils vier bis sechs Personen. Für acht Teilnehmende passen zwei Viererteams, für 24 vier Sechserteams. Die Teams spielen unabhängig; jedes benötigt einen eigenen Videoraum. Überlegt vorab, ob eure Besprechungssoftware Gruppenräume unterstützt und wer sie einrichten darf.

Prüft die kostenlose Demo mit einem Arbeitsgerät. Jede Person braucht einen aktuellen Browser, Internet und ihren eigenen Spielzugang. Die persönlichen Hinweise sollen innerhalb des Teams besprochen werden; eine gemeinsame Bildschirmfreigabe ersetzt die Rollenverteilung nicht. Headset und ein ruhiger Platz helfen, wenn mehrere Personen gleichzeitig an unterschiedlichen Teamgesprächen teilnehmen.

Legt die Rückkehrzeit zum gemeinsamen Abschluss in der Einladung fest. So kann die organisierende Person selbst in einem Team mitspielen. Bei der Online-Lizenz startet der 24-stündige Eventzugang mit dem ersten Spielbeitritt. Bereitet die Teams vorher vor und wartet mit dem Beitreten bis zum Spieltag.

Ein konkreter Ablauf von 0 bis 75 Minuten

Terminplan für den vollständigen Fall
ZeitWas ihr macht
0–5 Min.Ankommen im Hauptraum. Begrüßt euch, prüft den Ton und nennt das gemeinsame Ziel: miteinander rätseln und die Informationen aller Rollen zusammenführen.
5–10 Min.In die Videogruppen wechseln. Öffnet eure Zugänge, verteilt die Rollen und bestimmt pro Team eine Person für die erste Antwortabgabe.
10–70 Min.Den Fall spielen. Lest, tauscht Hinweise aus und kombiniert sie. Die Oberfläche prüft die Antworten. Bei Bedarf öffnet ihr die Hilfen schrittweise.
70–75 Min.Gemeinsam abschließen. Kehrt in den Hauptraum zurück. Jede Gruppe teilt eine Beobachtung zur Zusammenarbeit. Achtet darauf, erst über die Auflösung zu sprechen, wenn alle fertig sind.

Die 60 Minuten Spielzeit sind ein Planungswert und hängen von der Gruppe ab. Reserviert bei einer größeren Kennenlernrunde zusätzlichen Puffer. Beendet lieber die Besprechung etwas später, als die letzten Hinweise unter Zeitdruck zu übergehen.

Ihr habt nur 60 Minuten insgesamt? Plant fünf Minuten zum Ankommen, 45 Minuten für eine entsprechend kürzere Spielrunde und zehn Minuten Austausch. Für den vollständigen „Freitag 16:59“-Fall ist der 75-Minuten-Termin die passendere Planung. Die kostenlose Kostprobe zeigt die Mechanik, ist aber kein Ersatz für die komplette Geschichte.

Die Aufgabe verteilen, statt nur den Bildschirm

Gebt zu Beginn jedes Kapitels allen Rollen Zeit für ihren Hinweis. Die Person am Eingabegerät fasst anschließend zusammen, worauf sich das Team geeinigt hat. Wechselt diese Aufgabe, damit technische Routine nicht automatisch zur Gesprächsleitung wird.

Es sind keine Programmierkenntnisse nötig. Die Inhalte verlangen Lesen, Vergleichen und gemeinsames Begründen. Besprecht individuelle Bedürfnisse vorher: Hinweise können vorgelesen werden, größere Bildschirme erleichtern das gemeinsame Nachlesen. Prüft die konkrete Bedienbarkeit in der Demo, wenn jemand besondere Anforderungen an Darstellung oder Eingabe hat.

Die Einladung ist fertig, wenn …

  • Datum, Dauer und Gesprächslink eindeutig sind.
  • Jede Person ihr Team und den Spielzugang kennt.
  • Gruppenräume und Rückkehr in den Hauptraum geklärt sind.
  • Alle wissen, dass Browser und Gesprächsverbindung parallel gebraucht werden.
  • Ein kurzer Abschluss und etwas Zeitpuffer eingeplant sind.

Häufige Fragen zum Remote-Teamevent

Kann die organisierende Person mitspielen?

Ja. Nach der Vorbereitung übernimmt das Spiel die Rätselprüfung und bietet Hilfen an. Eine externe Spielleitung ist nicht erforderlich. Wie du die Aufgaben trennst, erklärt der Ratgeber zum Teamspiel ohne Spielleitung.

Was tun, wenn ein Team früher fertig ist?

Lasst es im eigenen Videoraum kurz besprechen, welcher Hinweis seine Sicht verändert hat. Die Gruppe verrät den anderen Teams noch keine Lösungen. Der gemeinsame Schluss beginnt zur vereinbarten Rückkehrzeit.

Funktioniert die Offline-Ausgabe auch remote?

Ja, mit eigener Gesprächsverbindung. Verteilt die Datei vorab. Die Geräte synchronisieren sich offline nicht; Antworten und Kapitelwechsel stimmt ihr deshalb ausdrücklich im Team ab.

Passt die Spielweise zu euch?

Probiert das erste Kapitel kostenlos aus, bevor ihr den Termin festlegt. Ihr seht die Rollenverteilung und die Antwortprüfung ohne Vorwissen zur Auflösung des Falls.